Freitag, 20. April 2012

Die Gesundheit von pflegenden Angehörigen

Es gibt Untersuchungen, daß Pflegende einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind zu erkranken. Das hat vielerlei Ursachen. Nicht nur die körperliche Inanspruchung darf hier als Kriterium herangezogen werden. Viele Belastungen sind psychischer Natur und aus der eigenen Erfahrung können wohl sehr viele pflegende Angehörige davon berichten, welche Belastungen es sind, wenn man oft nicht weiß, wie man sogar kleinere Reparaturen etc. bezahlen soll.

Nach diesen Erkenntnissen ist zu fragen, ob in diesem Land, wo scheinbar der Luxus Weniger über dem Wohl, ja dem gesundheitlichen Wohl vieler pflegender Angehöriger steht ! Politiker, Politik also als krankmachender Faktor für uns Pflegende ?  Unglaublich das Ganze. Aber es ist so !  Wer einmal die Argumente hört, die da vorgebracht werden, genau verfolgt der kann erkennen: Es wird viel gesprochen, es werden auch punktuell angebliche Verbesserungen geschaffen. Aber bei genauem Hinschauen müssen wir endlich erkennen: Wenn über Jahre, wie beim Pflegegeld z.B. noch nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen wird, hat das verheerende Auswirkungen. So ist ja nun auch angedacht, daß Pflegende Angehörige mit den zu Pflegenden "mal eine Kur" bekommen sollen. Das ist so leicht dahingesagt. Wie wir Alle wissen, wird das wieder so ne Sache mit viel bürokratischem Aufwand. In vielen Fällen wird aber auch das nicht gehen. Ausgehend vom eigenen Fall würde dies schon gar nicht gehen, weil die behinbdertenspezifische Reha jährlich notwendig ist. Eine zweite Kur o.Ä. aber mit Sicherheit nicht genehmigt würde. Im Übrigen wird man den Verdacht bei dem Vorschlag nicht los, daß hier wieder etwas beschlossen werden soll, damit ( vielleicht ) Ruhe ( für die Politik ) einkehrt. Das kann aber so nicht hingenommen werden. Die Hauptforderung ist klar: Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistung. Das wäre dann ein Schritt, der uns endlich vorwärts bringen würde. Wobei wir uns sehr wohl im Klaren darüber sind, daß dies nur die Minimalforderung sein kann.


Mittwoch, 18. April 2012

Fest für Pflegende Angehörige - auch nicht schlecht

 Aus: Märkische Allgemeine

Rund 4000 pflegebedürftige Einwohner leben in Potsdam. Um diese Menschen kümmern sich professionelle Pflegekräfte, Angehörige und Familienmitglieder, Ehrenamtliche und Menschen, die einfach nur nachbarschaftliche Hilfe leisten. Ein Szenario ohne diese Helfer ist in der heutigen Gesellschaft schwer vorstellbar.
Es ist eine Tätigkeit, die höchste Anerkennung verdient. Dieser Meinung waren vor zwei Jahren auch Akteure aus Krankenhäusern, Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten, Beratungsstellen und der Stadtverwaltung, die gemeinsam im Netzwerk „Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam“ organisiert sind. Hier entstand die Idee, pflegenden Angehörigen einen Nachmittag zur Erholung und Entspannung und eine Auszeit von der Pflege zu schenken. In diesem Jahr findet der „Tanz in den Mai“ in Kooperation mit dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und weiteren Partnern bereits zum dritten Mal statt. Schirmherrinnen für das Fest am 12. Mai, dem internationalen Tag der Pflegenden, sind die Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger und Kabarettistin Gretel Schulze. „Ich würde mich freuen, wenn alle mit der Pflege befassten Potsdamer sich hier ein paar Stunden der Entspannung und Freude gönnen. Denn das haben sie sich verdient“, so die Dezernentin.
Wie bereits im vergangenen Jahr wird in der Fabrik in der Schiffbauergasse gefeiert. Die Zeit von 14 bis 17 Uhr ist den pflegenden Angehörigen vorbehalten. Es gibt ein Kuchenbuffet, Tanzmusik und Animation. Ab 20 Uhr ist Party-Time für alle professionell Pflegenden. Es spielt die Band Thursday Night Soul Club, und DJ Vermona Inferno legt auf. Die Zeit dazwischen dient dem Austausch, dem gemeinsamen Grillen, und um 17 Uhr gibt es eine Führung durch das Hans-Otto-Theater. MAZ
Pflegeleistende können sich bei Frau Siegert 2 89 20 95 oder Frau Neubauer 2 89 23 56) für dieses Fest anmelden.

Samstag, 14. April 2012

Zitat

"In einer Zeit des
Universalbetruges ist die
Wahrheit zu sagen eine
revolutionäre Tat.“


(George Orwell)

Mittwoch, 4. April 2012

Kurz vor Ostern

Viele Gespräche haben wir in den letzten Tagen geführt mit Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind wie wir. Dabei muß aber auch beachtet werden, daß jeder Fall tatsächlich individuell betraschtet werden muß. Wir danken für das uns gegenüber gebrachte Vertrauen. Wir wissen aber nun auch, daß nichts von dem, was wir an Unanehmlichkeiten erleben müssen übertrieben ist, vielleicht falsch eingeschätzt wird von uns. Im Gegenteil. Vieles was berichtet wird, zeugt von etwas, was als riesen Problem über uns Allen schwebt. Was uns auch aufgefallen ist läßt auich vermuten, daß viele Menschen zwischenzeitlich auch viele Hilfsorganisationen kritisieren. Wie uns geht es vielen Betroffenen zusehens schlechter, ohne daß dies überhaupt noch wahr genommen wird.

Es ist an der Zeit, daß sich etwas ändert !

Dienstag, 3. April 2012

Pflegende Angehörige | Der tägliche Kampf

Durch eine Reihe verschiedener Umstände haben wir auch mit Behörden und Menschen zu kämpfen, die uns Geld schulden. Einige dieser Menschen haben Privatinsolvenz angemeldet. Das wiederum bedroht uns zunehmend. Wir haben daraufhin eine Kampagne gestartet. Es ist unglaublich. Wir haben selbst einen Schuldner in unserer Nähe wohn en. Trotz Privatinsolvenz wohnt der in einem großen komfortablen Haus, wogegen wir in Armut leben müssen.

Hier ein Flyer zu unseren Bemühungen. Wer Näheres zum Thema wissen will, kann anfragen. Jedenfalls: Es ist unglaublich, was sich da abspielt und zeigt deutlich: Dieser Staat schützt die, die auf leichte Weise nicht arbeiten wollen oder sonstwie betrügen wollen.


Sonntag, 1. April 2012

Ehrensold für Wulff ? Ein Hohn aus der Sicht der Pflegenden Angehörigen

In x- Schreiben wurde von uns auf die Situation von Pflegenden Angehörigen aber auch auf die Situation der zu Pflegenden während der Amtszeit des Herrn Wulff hingewiesen. Keine Reaktion. Einmal einen Hinweis, daß er ( Wulff ) auch schon gepflegt hat. Wenn das aber die Wahrheit ist, die vielleicht bei n#äherer Überprüfung eine Lüge darstellt wie viele Aussagen dieses Herrn, warum also kein Engagement für die angesprochenen Personengruppe ? Warum nur der Hinweis auf seine "Pflege" und sonst nichts ? Es gibt mit Sicherheit eine Begründung, die wir momentan ausformulieren !

 Zum Herunterladen: Hier !

Anne Will - Sendung ARD am 28.03.2012

Es ist unglaublich, was in dieser TV Sendung ausgestrahlt wurde. Das ist Volksverdummung ersten Ranges. Hierzu haben wir Schreiben verschickt angefangen beim BMG wie auch zu einzelnen Diskutanten etc. Der ganze Schriftverkehr kann abgerufen werden. Vielen haben wir auch schon Informationen geschickt.

Um was geht es ?  Hier die Zusammenfassung:

Oder herunterladen : hier