Liebe Pflegende Angehörige
heute Morgen habe ich gelesen, dass der Unterhalt eines Pferdes um die 400 - 450 € pro Monat kostet. Das dürfte die untere Grenze sein. Denn ich war schon einmal in einem Stall, da hatten die Pferde vergoldete Wasserbecken. Sogar ein Solarium für die Tiere war auf dem Gelände und auch ein Schwimmbecken.
Für die Pflege erhalte ich ca. 520 € im Monat. Da wir medizinische Verrichtungen, wie kathetern und abführen von einem Pflegedienst machen lassen, wird das von dem sowieso schon Wenigen ( es werden 700 Euro abgerechnet ) abgezogen.
Das darf man nicht vergleichen ? Wieso nicht ? Zeigt es doch überdeutlich, was in diesem Land momentan geschieht. Es ist jetzt quasi amtlich, dass die Armut steigt und dass arm und reich immer mehr auseinanderdriften. Das obige Beispiel ist nur eines von tausenden, wenn man die Ungerechtigkeiten in diesem Land aufzeigen müßte. Die Frage ist: Gibt es einen Wechsel, wird darauf hingearbeitet, dass diese Unsäglichkeiten abgestellt werden ?
2015 soll es für pflegende Angehörige 4 % mehr Pflegegeld geben. 700 + 4% wären 728 €. Mit Sicherheit wird dann auch der Pflegedienst die Preise erhöhen. Was wird uns bleiben ? Was meinen Sie ? Für die Pferdebesitzer wird es auch teurer ! Dieses freche Argument habe ich letzthin in einer Diskussion an den Kopf geschmissen bekommen. Es ist unerträglich geworden in diesem Land !
Dieser Blog soll informieren, fordern, aufzeigen und um Verständnis bitten. Jeder von uns kann einmal Pflege in Anspruch nehmen müssen. Das können sich viele Menschen nicht so recht vorstellen und doch ist es so. Die Erfahrungen von Menschen, die zuhause pflegen ( Pflegende Angehörige ) können auch Ihnen helfen. Lesen Sie also www.wir-pflegen-daheim.blogspot.de Auch für Langzeit-Pflegende !!!!!
Mittwoch, 28. Mai 2014
Sonntag, 25. Mai 2014
Urlaub von der Pflege - Verhinderungspflege
Wie man Menschen für dumm verkaufen will, zeigt das Beispiel Urlaub für Pflegende Angehörige, Verhinderungspflege.
In einschlägigen Medienberichten kann man nachlesen, wie man versucht, eine soziale Errungenschaft zu lobpreisen, die bei näherer Betrachtung eine gewaltige Mogelpackung ist.
Am 12.10.2007 gab es eine Pressemitteilung von Dr. Ilha Seifert, pflegepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Schon damals wurde bemängelt, dass man immer wieder Versprechungen macht, aber nie gehalten wurde. Nun ist 2014 und es wurde eine gravierende Änderung versprochen. Ja man wollte eine Pflegereform anpacken. Was herauskam ist ein erneuter Versuch, die Menschen für dumm zu verkaufen.
Was immer wieder einfach vergessen wird, aber auch nie erwähnt ist, ist die Tatsache, dass man "Urlaub" schon will für Pflegende Angehörige. Für eine Ersatzpflege werden auch Gelder bezahlt. Aber dann: ( aus dem SGB V ):
Wie also soll ein Pflegender Angehöriger "Urlaub" machen ? Aus eigener Erfahrung ergibt sich Folgendes: Nch nicht einmal das ausbezahlte Geld für die Ersatzpflege reicht aus, um eine geeignete Person zu bekommen. Für eine längere Zeit aber, also vielleicht für 14 Tage am Stück gibt es kaum Menschen, die diese Zeit aufbringen können. Aber selbst wenn: Da in dieser Zeit kein Pflegegeld bezahlt wird, wovon soll man als PA denn Urlaub machen ? Wovon soll man leben ? Vom Pflegegeld, das man erhält ist das jedenfalls nicht möglich. Dieses Geld reicht kaum, um davon während der Pflegezeiten zu existieren !
Fazit: Hinter Allem steckt eine faustdicke Lüge. Aber ob Politik oder auch Medien: Es wird als Segen für PA dargestellt !
In einschlägigen Medienberichten kann man nachlesen, wie man versucht, eine soziale Errungenschaft zu lobpreisen, die bei näherer Betrachtung eine gewaltige Mogelpackung ist.
Am 12.10.2007 gab es eine Pressemitteilung von Dr. Ilha Seifert, pflegepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Schon damals wurde bemängelt, dass man immer wieder Versprechungen macht, aber nie gehalten wurde. Nun ist 2014 und es wurde eine gravierende Änderung versprochen. Ja man wollte eine Pflegereform anpacken. Was herauskam ist ein erneuter Versuch, die Menschen für dumm zu verkaufen.
Was immer wieder einfach vergessen wird, aber auch nie erwähnt ist, ist die Tatsache, dass man "Urlaub" schon will für Pflegende Angehörige. Für eine Ersatzpflege werden auch Gelder bezahlt. Aber dann: ( aus dem SGB V ):
Wie also soll ein Pflegender Angehöriger "Urlaub" machen ? Aus eigener Erfahrung ergibt sich Folgendes: Nch nicht einmal das ausbezahlte Geld für die Ersatzpflege reicht aus, um eine geeignete Person zu bekommen. Für eine längere Zeit aber, also vielleicht für 14 Tage am Stück gibt es kaum Menschen, die diese Zeit aufbringen können. Aber selbst wenn: Da in dieser Zeit kein Pflegegeld bezahlt wird, wovon soll man als PA denn Urlaub machen ? Wovon soll man leben ? Vom Pflegegeld, das man erhält ist das jedenfalls nicht möglich. Dieses Geld reicht kaum, um davon während der Pflegezeiten zu existieren !
Fazit: Hinter Allem steckt eine faustdicke Lüge. Aber ob Politik oder auch Medien: Es wird als Segen für PA dargestellt !
Mittwoch, 14. Mai 2014
Eines der größten Probleme
Die Probleme sind bei einer Pflege vielfältig. Eines der größten Probleme ergibt sich aus der jetzigen Situation von vielen Menschen, die gepflegt werden.
Als Pflegender Angehöriger habe ich z.B. immer weniger Zeit, um auch einmal mit der Pflegebedürftigen auszusapannen, Freizeit zu geniessen.
Ich habe das analysiert und komme zum Ergebnis, dass vor allem der Bürokratismus in vielen Bereichen mehr geworden ist. Jeder Fall ist aber individuell zu betrachten. So ist es bei uns so, dass die zu Pflegende seit über einem Jahr 15 Std. in der Woche arbeiten geht. Zur Arbeitsaufnahme habe ich an anderer Stelle mehrfach berichtet. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, wie man dabei mit Menschen umgeht. Was einem da aufgezwungen wird wiederum mit Bürokratismus etc. ist ungeheuerlich. Die Einnahmen durch diese Arbeitsaufnahme sind keinesfalls der Grund, warum wir Beide den zusätzlichen Stress auf uns nehmen. Davon kann der geneigte Leser ausgehen. Was es aber bedeutet, so zu leben, habe ich mehrfach aufgeschrieben. Eine Besserung fand nicht statt ! Nur immer noch weniger Freizeit oder auch einmal Vergnügen hat es uns eingebracht. Natürlich ist die Arbeitsstelle auch wichtig. Das ist unbestritten. Aber wir haben uns mehr erhofft auch von den Behörden, auch was das Verständnis für unsere Lage anbelangt. Das hat sich überhaupt nicht eingestellt. Finanziell gab es kaum eine Verbesserung. Momentan bin ich dabei dies aufzuschlüsseln. Mir schwant schon jetzt, warum das so ist und wer dafür sorgt, dass dem so ist !
Zunehmend ist es auch ein Problem von mir als pflegendem Angehörigen. Ich bin es, der kaum mehr eine Minute für Freizeitaktivitäten hat, was sich aber automatisch auf die Pflegebedürftige auswirkt !
Als Pflegender Angehöriger habe ich z.B. immer weniger Zeit, um auch einmal mit der Pflegebedürftigen auszusapannen, Freizeit zu geniessen.
Ich habe das analysiert und komme zum Ergebnis, dass vor allem der Bürokratismus in vielen Bereichen mehr geworden ist. Jeder Fall ist aber individuell zu betrachten. So ist es bei uns so, dass die zu Pflegende seit über einem Jahr 15 Std. in der Woche arbeiten geht. Zur Arbeitsaufnahme habe ich an anderer Stelle mehrfach berichtet. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, wie man dabei mit Menschen umgeht. Was einem da aufgezwungen wird wiederum mit Bürokratismus etc. ist ungeheuerlich. Die Einnahmen durch diese Arbeitsaufnahme sind keinesfalls der Grund, warum wir Beide den zusätzlichen Stress auf uns nehmen. Davon kann der geneigte Leser ausgehen. Was es aber bedeutet, so zu leben, habe ich mehrfach aufgeschrieben. Eine Besserung fand nicht statt ! Nur immer noch weniger Freizeit oder auch einmal Vergnügen hat es uns eingebracht. Natürlich ist die Arbeitsstelle auch wichtig. Das ist unbestritten. Aber wir haben uns mehr erhofft auch von den Behörden, auch was das Verständnis für unsere Lage anbelangt. Das hat sich überhaupt nicht eingestellt. Finanziell gab es kaum eine Verbesserung. Momentan bin ich dabei dies aufzuschlüsseln. Mir schwant schon jetzt, warum das so ist und wer dafür sorgt, dass dem so ist !
Zunehmend ist es auch ein Problem von mir als pflegendem Angehörigen. Ich bin es, der kaum mehr eine Minute für Freizeitaktivitäten hat, was sich aber automatisch auf die Pflegebedürftige auswirkt !
Freitag, 9. Mai 2014
Rentenauskunft erhalten ? Und auch erstaunt gewesen ?
Wie wir ?
Denn ich als Pflegender Angehöriger hätte lt. Berechnung 2013 ( voraussichtlich ) mehr Rente bekommen ( wobei das nicht zum Leben reichen wird ! ) wie bei der neuen Berechnung. Also d.h. konkret:
Je länger ich arbeite, je weniger Rente erhalte ich. Ungeheuerlich das Ganze.
Wir verweisen darauf, dass wir zum Thema den Pflehegebeauftragten der Bundesregierung Herrn Laumann angeschrieben haben !.
In diesem Zusammenhang wäre es schön gewesen, wenn wir als Pflegende Angehörige eine konzertierte Aktion starten könnten. So wie es bisher aussieht, werden wir im Alter bestraft, dass wir über viele Jahre hin schwerste Pflegearbeit gemacht haben !
Denn ich als Pflegender Angehöriger hätte lt. Berechnung 2013 ( voraussichtlich ) mehr Rente bekommen ( wobei das nicht zum Leben reichen wird ! ) wie bei der neuen Berechnung. Also d.h. konkret:
Je länger ich arbeite, je weniger Rente erhalte ich. Ungeheuerlich das Ganze.
Wir verweisen darauf, dass wir zum Thema den Pflehegebeauftragten der Bundesregierung Herrn Laumann angeschrieben haben !.
In diesem Zusammenhang wäre es schön gewesen, wenn wir als Pflegende Angehörige eine konzertierte Aktion starten könnten. So wie es bisher aussieht, werden wir im Alter bestraft, dass wir über viele Jahre hin schwerste Pflegearbeit gemacht haben !
Mittwoch, 7. Mai 2014
Es ödet wirklich an....
....man kann im Internet durch vielfältige Möglichkeiten einsehen, was es Neues und Altes, Aktuelles und Festgeschriebenes zum Thema "Pflegende Angehörige" gibt.
Wir haben diese Möglichkeiten genutzt. Wer es nicht glauben will, kann gerne die ganzen Informationen von uns bekommen : Die häufigsten Nachrichten zum Thema Pflegende Angehörige besteht darin, dass man glaubhaft darstellen will: Den PA wird vielfältig geholfen. Nimmt man sich dann die einzelnen Berichte vor, spürt man geradezu, dass da im Hintergrund jemand sehr daran interessiert ist, die BürgerInnen im Glauben zu lassen: Auf diesem Gebiet ist alles in bester Ordnung. Kurse für PA sind da bei der Berichterstattung an oberster Stelle der angebotenen "Hilfen". Nicht erst seit Neuestem ist bekannt, dass Medien heutzutage scheinbar nur noch vorgekaute Kost aus Ministerien etc. veräussern. "Mainstreammedien" werden sie heute genannt, die gleichgeschalteten Berichte öden wirklich an. Denn es liegt auf der Hand: Kurse für Pflegende Angehörige, die oft nach jahrelanger Pflege kaum Kurse brauchen sind sowas daneben. Nein nicht in Bausch und Bogen zu verdammen. Es ist gut, dass es "Kurse" für PA gibt ( die z.B. eine Pflege neu angehen müssen ). Aber die Vielzahl, die darauf hinweisen deutet auf etwas hin, was längst eben auch auf der Hand liegt: Man will damit das Nichtstun der Politik rechtferitgen ! Den pflegenden Angehörigen aber, die neu in eien Situation kommen, wo sie Angehörige, Verwandte etc. pflegen müssen, sollten aber ganz andere Informationen bekommen, wie die angeführten "Kurse". Zumindest ist es nicht damit getan, dass man darauf hinweist, was pflegerisch zu beachten ist ( was im Übrigen auch nie dazu führt, dass man quasi als qualifizierte Kraft gilt ). Aus eigener Erfahrung wissen wir: Die wichtigen Dinge werden vorenthalten. Z.b. auch, wie man selbst durch die Pflege sehr krank werden kann und wie man sich schützt,damit man nicht in die Armut abrutscht ! Das aber ist "automatisch" der Fall bisher. Aber zu dem Thema werden keine "Kurse" angeboten ! Weil es momentan auch keine Möglichkeit gibt, der Armut durch Pflege zu entgehen !
Wir haben diese Möglichkeiten genutzt. Wer es nicht glauben will, kann gerne die ganzen Informationen von uns bekommen : Die häufigsten Nachrichten zum Thema Pflegende Angehörige besteht darin, dass man glaubhaft darstellen will: Den PA wird vielfältig geholfen. Nimmt man sich dann die einzelnen Berichte vor, spürt man geradezu, dass da im Hintergrund jemand sehr daran interessiert ist, die BürgerInnen im Glauben zu lassen: Auf diesem Gebiet ist alles in bester Ordnung. Kurse für PA sind da bei der Berichterstattung an oberster Stelle der angebotenen "Hilfen". Nicht erst seit Neuestem ist bekannt, dass Medien heutzutage scheinbar nur noch vorgekaute Kost aus Ministerien etc. veräussern. "Mainstreammedien" werden sie heute genannt, die gleichgeschalteten Berichte öden wirklich an. Denn es liegt auf der Hand: Kurse für Pflegende Angehörige, die oft nach jahrelanger Pflege kaum Kurse brauchen sind sowas daneben. Nein nicht in Bausch und Bogen zu verdammen. Es ist gut, dass es "Kurse" für PA gibt ( die z.B. eine Pflege neu angehen müssen ). Aber die Vielzahl, die darauf hinweisen deutet auf etwas hin, was längst eben auch auf der Hand liegt: Man will damit das Nichtstun der Politik rechtferitgen ! Den pflegenden Angehörigen aber, die neu in eien Situation kommen, wo sie Angehörige, Verwandte etc. pflegen müssen, sollten aber ganz andere Informationen bekommen, wie die angeführten "Kurse". Zumindest ist es nicht damit getan, dass man darauf hinweist, was pflegerisch zu beachten ist ( was im Übrigen auch nie dazu führt, dass man quasi als qualifizierte Kraft gilt ). Aus eigener Erfahrung wissen wir: Die wichtigen Dinge werden vorenthalten. Z.b. auch, wie man selbst durch die Pflege sehr krank werden kann und wie man sich schützt,damit man nicht in die Armut abrutscht ! Das aber ist "automatisch" der Fall bisher. Aber zu dem Thema werden keine "Kurse" angeboten ! Weil es momentan auch keine Möglichkeit gibt, der Armut durch Pflege zu entgehen !
Samstag, 3. Mai 2014
Donnerstag, 17. April 2014
Pflegereform : Das soll nun der "große Wurf" sein ?
Sehr geehrte Damen und
Herren,
Herr Laumann hat auch in einem Brief an uns so getan,
als käme jetzt der Durchbruch bei der Pflegereform. Ein Auszug von den
Vorhaben:
Für die Pflege im Heim:
In der Pflegestufe I von 1023 auf 1064
Euro.
In der Pflegestufe II von 1279 auf 1330
Euro.
In der Pflegestufe III von heute 1550 auf 1612
Euro.
Für ambulanten
Pflegedienst:
Die Sätze steigen in den drei Pflegestufen von 450 Euro,
1100 Euro und 1550 Euro auf künftig 468 Euro, 1144 Euro und 1612
Euro.
Das Pflegegeld wird entsprechend erhöht: auf 244 Euro in
Pflegestufe eins und 458 bzw. 728 Euro in Pflegestufe II und
III.
Pflegereform - womit Patienten und Angehörige rechnen
können | DerWesten - Lesen Sie mehr auf:
Wenn er das als große Pflegereform verkaufen will, dann
sollten wir aber sehr laut protestieren ! Zudem sei an das Urteil des BVerfG
erinnert ( Alles auf unserem Blog:
Pflegender Angehöriger ° Lothar Schwarz °
Ettenheimerstr.9 ° D-77975 Ringsheim ° wir-pflegen-daheim.blogspot.de
° wp-Mitglied ° PID-Mitglied
Da passiert soeben ein fataler Fehler - An alle Pflegenden Angehörigen
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Verfassungsgericht hat ein Urteil gesprochen und es beruht auf einem fatalen Fehler. Ein Fehler, den wir hier so oft schon aufgezeigt haben ! Und nun ist er sogar in ein Gesetz übergegangen, der für so viele Menschen wieder Nachteile mit sich bringt.
Bitte lesen Sie den Medienbericht zu Anfang:
http://www.welt.de/wirtschaft/article127062672/Angehoerige-bekommen-weniger-Pflegegeld-als-Profis.html
Der schlimme Satz bzw. die Schlussfolgerung wird im Bericht so wieder gegeben :
Während das Pflegegeld der Stufe III 665 Euro betrug, wäre beim Einsatz bezahlter Pflegekräfte mit 1432 Euro mehr als doppelt so viel erstattungsfähig gewesen.
Für den Betrachter sieht nun das Ganze so aus, als bekäme die ausgebildete Kraft ( ca. ) das Doppelte eines Pflegenden Angehörigen. Auf diesen Seiten, wie in vielen Veröffentlichungen habe ich aber immer wieder darauf hingewiesen, dass dieser Vergleich, also auch dieser Satz hier in die Irre leitet !
Die 1432 Euro, wovon hier die Rede ist, ist ( oder war, zwischenzeitlich wurde der Satz ja geringfügig erhöht ) das, was die Pflegekasse allenfalls ausbezahlt, wenn ein ambulanter Pflegedienst beauftragt wird. Die tatsächlichen Kosten für eine Vollpflege sind aber bei Weitem höher wie die 1432 Euro, wovon nun selbst in einem Verfassungs-Urteil die Rede ist. Das ist ein unglaublicher Vorgang !
Unter : http://wir-pflegen-daheim.blogspot.de/2013/08/ein-sehr-sehr-wichtiges-thema.html
und an vielen anderen Stellen habe ich immer wieder auf diese fatalen Fehler bei diesem Thema hingewiesen !
Noch einmal: Wir haben errechnet, dass wenn wir einen ambulanten Pflegedienst beauftragen würden, der alle Arbeiten , die ich als Pflegender Angehöriger verrichte ( wobei der Bürokratismus, die nächtliche Rufbereitschaft etc. gar nicht miteinberechnet wurde und dies der MDK auch nicht in seine Berechnungen zur Pflegestufe aufnimmt ), ein Betrag ( wir sind Pflegestufe 3 mit ca. 7 Std. Pflege am Tag ) von 4 572,94 € zu bezahlen wären. Die Pflegekasse würde dabei nur ein Teil übernehmen ( in dem Beispiel 1 432 Euro ), also der Höchstsatz, was überhaupt von der Pflegekasse ausbezahlt wird. Der Rest muß selbst bezahlt werden ! Ich bin mir vollkommen sicher, dass auch das Verfassungsgericht dies nicht bedacht hat, weil es aber auch nicht darauf aufmerksam gemacht wurde ! Deshalb nenne ich den ganzen Vorgang auch fatal ! Dieser Fehler läuft im Übrigen nun seit Jahren und ist auch in den obersten Etagen der Poliotik immer noch fehlinterpretiert ! Stefan Krastel im Übrigen ist sozusagen der Zeuge dabei. Er war in den Ministerien und weiß, dass dies selbst im zuständigen Ministerium nicht bekannt ist. Deshalb bin ich der Meinung, dass hier die Verbände zusammen um Aufklärung bemüht sein müssen und nicht sollten !!!
Dabei muß man wissen, dass seit Anbeginn der Diskussionen immer wieder von der Politik der Grundsatz ausgegeben wurde: Ausgebildete Pflegekräfte müssen mehr bekommen wie Pflegende Angehörige. Dabei stellt man dann Pflegegeld und Pflegesachleistung gegenüber und hat dann den gewollten Unterschied. Dies führt aber in die Irre. Denn der Unterschied zwischen ausgebildeter Pflegekraft und PA ist eben nicht der Unterschied zwischen dem Pflegegeld und der Pflegesachleistung, sondern das was diese ausgebildete Pflegekraft bekäme für das, wofür ein PA eben die 665 € bekommt. Der Unterschied ist also nicht 1432 € zu 665 € ( PA ), sondern 4 572,94 € zu 665 € !!! Und das ist eben die Ungerechtigkeit, die wir als PA spüren und nicht wie suggeriert wird die 665 € zu 1 432 €. Ein himmelweiter Unterschied und eine himmelschreiende Ungerechtigkeit !
das Verfassungsgericht hat ein Urteil gesprochen und es beruht auf einem fatalen Fehler. Ein Fehler, den wir hier so oft schon aufgezeigt haben ! Und nun ist er sogar in ein Gesetz übergegangen, der für so viele Menschen wieder Nachteile mit sich bringt.
Bitte lesen Sie den Medienbericht zu Anfang:
http://www.welt.de/wirtschaft/article127062672/Angehoerige-bekommen-weniger-Pflegegeld-als-Profis.html
Der schlimme Satz bzw. die Schlussfolgerung wird im Bericht so wieder gegeben :
Während das Pflegegeld der Stufe III 665 Euro betrug, wäre beim Einsatz bezahlter Pflegekräfte mit 1432 Euro mehr als doppelt so viel erstattungsfähig gewesen.
Für den Betrachter sieht nun das Ganze so aus, als bekäme die ausgebildete Kraft ( ca. ) das Doppelte eines Pflegenden Angehörigen. Auf diesen Seiten, wie in vielen Veröffentlichungen habe ich aber immer wieder darauf hingewiesen, dass dieser Vergleich, also auch dieser Satz hier in die Irre leitet !
Die 1432 Euro, wovon hier die Rede ist, ist ( oder war, zwischenzeitlich wurde der Satz ja geringfügig erhöht ) das, was die Pflegekasse allenfalls ausbezahlt, wenn ein ambulanter Pflegedienst beauftragt wird. Die tatsächlichen Kosten für eine Vollpflege sind aber bei Weitem höher wie die 1432 Euro, wovon nun selbst in einem Verfassungs-Urteil die Rede ist. Das ist ein unglaublicher Vorgang !
Unter : http://wir-pflegen-daheim.blogspot.de/2013/08/ein-sehr-sehr-wichtiges-thema.html
und an vielen anderen Stellen habe ich immer wieder auf diese fatalen Fehler bei diesem Thema hingewiesen !
Noch einmal: Wir haben errechnet, dass wenn wir einen ambulanten Pflegedienst beauftragen würden, der alle Arbeiten , die ich als Pflegender Angehöriger verrichte ( wobei der Bürokratismus, die nächtliche Rufbereitschaft etc. gar nicht miteinberechnet wurde und dies der MDK auch nicht in seine Berechnungen zur Pflegestufe aufnimmt ), ein Betrag ( wir sind Pflegestufe 3 mit ca. 7 Std. Pflege am Tag ) von 4 572,94 € zu bezahlen wären. Die Pflegekasse würde dabei nur ein Teil übernehmen ( in dem Beispiel 1 432 Euro ), also der Höchstsatz, was überhaupt von der Pflegekasse ausbezahlt wird. Der Rest muß selbst bezahlt werden ! Ich bin mir vollkommen sicher, dass auch das Verfassungsgericht dies nicht bedacht hat, weil es aber auch nicht darauf aufmerksam gemacht wurde ! Deshalb nenne ich den ganzen Vorgang auch fatal ! Dieser Fehler läuft im Übrigen nun seit Jahren und ist auch in den obersten Etagen der Poliotik immer noch fehlinterpretiert ! Stefan Krastel im Übrigen ist sozusagen der Zeuge dabei. Er war in den Ministerien und weiß, dass dies selbst im zuständigen Ministerium nicht bekannt ist. Deshalb bin ich der Meinung, dass hier die Verbände zusammen um Aufklärung bemüht sein müssen und nicht sollten !!!
Dabei muß man wissen, dass seit Anbeginn der Diskussionen immer wieder von der Politik der Grundsatz ausgegeben wurde: Ausgebildete Pflegekräfte müssen mehr bekommen wie Pflegende Angehörige. Dabei stellt man dann Pflegegeld und Pflegesachleistung gegenüber und hat dann den gewollten Unterschied. Dies führt aber in die Irre. Denn der Unterschied zwischen ausgebildeter Pflegekraft und PA ist eben nicht der Unterschied zwischen dem Pflegegeld und der Pflegesachleistung, sondern das was diese ausgebildete Pflegekraft bekäme für das, wofür ein PA eben die 665 € bekommt. Der Unterschied ist also nicht 1432 € zu 665 € ( PA ), sondern 4 572,94 € zu 665 € !!! Und das ist eben die Ungerechtigkeit, die wir als PA spüren und nicht wie suggeriert wird die 665 € zu 1 432 €. Ein himmelweiter Unterschied und eine himmelschreiende Ungerechtigkeit !
Antwort des Bevollmächtigten der Pflege der Bundesregierung
Herr Laumann wurde von uns am 22.03.2014 angeschrieben. Am 11.04.2014 hat er eine Antort geschrieben, die bei uns am 16. April 2014 eingetroffen ist.
Hier der Link zu unserem Schreiben von damals: Unser Schreiben an Herrn Laumann
Antwort:
Hier der Link zu unserem Schreiben von damals: Unser Schreiben an Herrn Laumann
Antwort:
Donnerstag, 27. März 2014
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