Freitag, 19. Februar 2021

Hinweis für Pflegende Angehörige und Interessierte

 Diese Seiten werden kaum noch aktualisiert. Das hat den Grund darin, dass wir eine eigene Interessensvertretung für Pflegende Angehörige ins Leben gerufen haben.

Wir haben hier den Link und wir könnten uns vorstellen, dass Sie dort viele gute Informationen erhalten :

https://ipa-buergerprotest.blogspot.com/

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Zum Weihnachtsfest

Allen Pflegenden Angehörigen, deren Pflegebedürftige, Bekannte und Verwandte

 

 

wünschen wir ein 

 

FROHES  WEIHNACHTSFEST

 

 

Mittwoch, 28. November 2018

Am Ende eines Jahres

Viele Menschen, Geschäfte, Firmen, auch in der Politik wird am Ende eines jeden Jahres Rückblick gehalten, oder man macht Inventur, schaut auf das Jahr zurück.

Was hat sich im Bereich der Pflege zuhause anno 2018 getan. Gab es Verbesserungen, gar Verschlechterungen. Das soll hier erörtert werden.

Mehr demnächst hier ( Vorbereitungen laufen noch ).

Bürokratismus zu Lasten Pflegender Angehöriger


Samstag, 3. März 2018

( Angebliche ) Gewalt in der Pflege Zuhause

Seit mehreren Monaten bricht sich ein Thema die Bahn, das von Pflegenden Angehörigen unbedingt beobachtet werden muß. Warum, das geht aus Schriftwechseln etc. auch von uns hervor. Am 02.03.2018 z.B. wurde eine Sendung über Pflegende Angehörige angekündigt und natürlich hat das uns interessiert, zumal auch davon die Rede war, dass man die Überlastung Pflegender Angehöriger thematisieren wollte. Ein Muß also auch für uns.

Hier der Ausschnitt aus dem heute-journal vom 02.03.2018 :



Wir beobachten dieses Thema nun über eine längere Zeit und wir sahen uns gezwungen dem ZDF zu ihrer Sendung zu schreiben :



























08.03.2018 Nun hat auch der Deutschlandfunk das Thema aufgegriffen. Hier der Link zum Bericht, den es auf der Seite als Mitschnitt aber auch als ausdruckbaren Letter gibt.

http://www.deutschlandfunk.de/gesellschaftliches-tabuthema-gewalt-in-der-haeuslichen.1148.de.html?dram:article_id=412383

Wir werden sehr genau beobachten, wie sich dieses Thema entwickelt. Stigmatisierungen von Pflegenden Angehörigen werden wir nicht ohne fundierte Zahlen etc. zulassen !

Dienstag, 6. Juni 2017

Alltag eines Pflegenden Angehörigen

Die wenigsten Menschen wissen, was Pflegende Angehörige leisten. In der Öffentlichkeit wird auch ein falsches Bild dieser Menschen vermittelt. Ob in der Politik oder durch Medien: Was da teilweise ausgesagt, geschrieben wird hat nichts, aber wirklich auch gar nichts mit den Realitäten zu tun.

Wie so ein Tag eines Pflegenden Angehörigen aussieht, wird weiter unten beschrieben. Bedenken Sie aber:  Auch am Wochenende, auch an Sonn u. Feiertagen muß das Alles gelesitet werden. In vielen Fällen kommt nächtliche Rufbereitschaft dazu. Unvorhergesehenes ist quasi Alltag....Aber lesen Sie selbst:


Mittwoch, 31. Mai 2017

Und wieder : Betrug im Pflegebereich Und wieder Medien, die lügen...

Wieder steht es in den Medien ( Beispiel ):

http://www.sueddeutsche.de/bayern/immer-mehr-auffaelligkeiten-pflegebetrug-im-fokus-1.3527115

Als wärs ein neues Phänomen. Wieder hört man:  Russland als Drahtzieher. Dabei sind es auch innerdeutsche Ärzte, Pflegeinstitutionen, ja sogar Pflegebedürftige und die Angehörigen haben da teilweise mit gemacht. Aber neu ?  Vor Jahren wurde ( auch von uns ) darauf hingewiesen. Zuletzt mit diesem Artikel:  hier klicken

Dass man damit auch Russland-Bashing betreibt ist ungeheuerlich. Auch ukrainische Banden haben zugeschlagen. Aber davon liest man weniger.  Und von jenen Deutschen, die da mitmachen ? Immer waren auch hier im Land Kräfte aktiv, die sich bedienten.

Als Pflegender Angehöriger stellt man sich zudem die Frage: Wo blieb da die Kontrolle?  Hier bei uns wird mit Argusaugen auf jede Windel ( bzw. Kosten hierfür )  geschielt von Jenen, die heute klagen. Zurecht klagen. Aber noch einmal die Frage: Wo blieben  hier die Kontrolle, wo es um Milliraden ging und geht. Hier ist doch etwas vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Wer aber anprangert, dass Kontrollen schwierig seien, der muß sich von uns fragen lassen: Warum funktioniert das dann bei uns so vehement ???? Das alles sind ungeheuerliche Vorgänge. Im Übrigen mit Ansage ! Seit Jahren bekannt, ist man nicht im Stande, den Missbrauch abzustellen !?. Das kann doch nur ein übler Scherz sein, wenn man betrachtet, wie z.B. Kontrollen bei uns funktionieren, oft wg. ein paar Cent wg. Inkontinezhilfen z.B.

Auch direkt das Pflegegeld betreffend. Viele Pflegende Angehörige leben in Armut, während sich hier Kriminelle bedienen. Das ist ein Totalversagen im BMG und den untergeordneten Behörden ! Aussagen, Kontrollen seien schwierig können wir nur als schlechten Witz betrachten !

Mittwoch, 24. Mai 2017

Die Rolle der Medien

Lügenpresse hörte und hört man landauf, landab. Manchmal zu Unrecht aber manchmal möchte man dieses Wort auch benutzen.

Am 23.05.2017 wurde im ZDF ( ÖR ) im Mittagsmagazin das Thema Pflegeversicherung, Pflegestärkungsgesetz etc. behandelt. Hier der Link zur Sendung ( wenn Link nicht mehr funktioniert { auch so ein Kritikpunkt }  bitte an uns wenden, wir haben eine Aufzeichnung )

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/170523-sendung-mim-100.html

wird ab etwa der Minute 38:37 ein Hoch auf die Neuerungen im Pflegebereich ausgegeben. Was haben die Neuerungen gebracht, fragt die Moderatorin. Der Gast ( Frau Karin Svete - bis dato uns unbekannt ) antwortet: Sehr Gutes ( sinngemäß ). Wie bitte haben wir uns hier gefragt: Alles in bester Ordnung ? Unglaublich das Ganze. Keine Kritik, nichts. Nur eitel Sonnenschein. Das konnten wir so nicht stehen lassen und haben an das ZDF geschrieben:


Sehr geehrte Damen und Herren,

es kann nicht angehen, dass über Themen in Ihrem Sender falsch berichtet wird.

In o.g. Sendung ging es um Pflegepolitik und die neuen Pflegegrade ( Bisher Pflegestufen ).

Als Pflegende Angehörige wissen wir wohl am Besten, wie die Situation heute ist. In Ihrer Sendung wurden die Neuerungen in diesem Bereich in Bausch und Bogen schön geredet ! Bis auf ein paar „Kleinigkeiten“ wäre Alles in Ordnung, so Ihr Studiogast Karin Svete. Wir fragen uns: Warum laden Sie zu solchen Sendungen nicht Betroffene oder ihre Vertreter ein. So gibt es seit geraumer Zeit wp ( wir pflegen ), eine Organisation, die sich für die Interessen der  Pflegenden Angehörigen einsetzt.

Im Bereich Demenz wurden dadurch Verbesserungen geschaffen, weil Menschen erstmals überhaupt Hilfestellungen erhalten. Damit wäre im Wesentlichen die „Verbesserung“ erklärt. Dass aber viele Pflegebedürftige durch die neuen Pflegegrade mehr Geld erhalten ist einfach nicht wahr ! Wir sind eine Gruppe Pflegende Angehörige . Nichr ein Einziger erhält nach den „Neuerungen“ nur einen Cent mehr. Im Gegenteil. Durch lange Jahre ohne wesentliche Verbesserungen gehen viele Pflegebedürftige und ihre Pflegenden Angehörigen immer schneller den Weg in die Armut. Dazu gibt es auch Studien, die genau das aussagen. Die klar aussagen, dass sehr viele Pflegende Angehörige durch quasi Real“lohn“verlust ( Pflegende Angehörige erhalten aber keinen Lohn. Sie erhalten von den Pflegebedürftigen manchmal sogar nur ein Teil des Pflegegeldes, was an dieser Stelle wg. zu langer Aufzeigung gar nicht ausgeführt werden kann ) immer schneller in die Armut abdriften. Wenn es dann z.B. anstatt 700 € eine Erhöhung auf 728 € gibt ( ehemalige Pflegestufe 3 ) gibt ist das 1. viel zu wenig um z.B. bei einer Vollpflege existieren zu könne. 2. vorher schon durch Teuerungen längst aufgefressen….und das nun seit vielen Jahren.

Die Problematik der Langzeitpflegenden wurde gar nicht erfasst. Im Durchschnitt wird über 7 Jahre gepflegt. Die Politik tümmelt sich aber seit vielen Jahren lieber im Bereich: Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Was auch ein Thema ist aber genau das aussagt, was wir meinen: Die wirklich großen Probleme in diesem Bereich werden überhaupt nicht zur Kenntnis genommen. Auch nicht in Ihrer Sendung. Ein Wischi-Waschi Gespräch, bei dem so ziemlich Alles schön geredet wurde, was einfach nicht schön geredet werden darf ! Es ist journalistische Pflicht und Aufgabe umfänglich und der Realität entsprechend zu informieren. Mit dem genannten Beitrag haben sie die vielen Pflegenden Angehörigen, die oft über die Grenzen dessen gehen müssen, was Menschen ertragen können ( auch hierzu gibt es Studien, die Eindeutiges aussagen ) im Regen stehen lassen. Es würde eine Lobeshymne auf die PSGesetze einer CDU und Herrn Gröhe zum Besten gegeben, so wie die betreffenden Protagonisten mit ihrem „Selbst auf die Schulter klopfen“ seit Monaten tun. Uns Pflegenden Angehörigen wird immer wieder gesagt : Die Pflegeversicherung sei keine Vollversicherung. Das ist das Totschlagargument nun seit Jahren. Forderungen wie z.B. : Mindestlohn für Pflegende Angehörige werden in den Wind geschlagen. So kommt es, dass in diesem Land hart arbeitende Menschen durch die Unfähigkeit der Politik auf Hartz IV Niveau leben müssen. Manche „verdienen noch nicht einmal 1 € pro Stunde !!! Wenn man also als Betroffene/r Ihre Sendung anschaut, dann kommt auch Wut auf. Mit etwas Recherche hätten Sie das Alles, was wir hier aussagen, selbst erarbeiten können. Wie diese Karin Svete zu ihren Ergebnissen kommt, das werden wir auch noch in Erfahrung bringen und welche Interessen hinter ihren Aussagen stehen….

Ein Sendebeitrag, der so manche BürgerInnen wieder zu einem „Lügenpresse“ bewegen könnte. Soweit wollen wir nicht gehen. Trotzdem nehmen wir diesen Beitrag zum Anlass, uns bei verschiedenen Stellen zu beschweren…

Hochachtungsvoll

Pflegende Angehörige ° wp - Mitglied ° PID - Mitglied ° Lothar Schwarz ° Ettenheimerstr. 9 ° D-77975 Ringsheim - www.wir-pflegen-daheim.blogspot.de

Freitag, 25. November 2016

Haushaltsdebatte im Bundestag - Auswirkungen auf Pflegende Angehörige

Viele wissen, dass es das Pflegestärkungsgesetz gibt. Bisher waren es 3 an der Zahl. Dabei ist zu begrüssen, dass Menschen die Demenzkranke pflegen endlich auch in Pflegestufen kommen. Was aber ist mit dem Gro der Pflegenden Angehörigen. Was gibt es dort an Verbesserungen, Neuerungen etc. Was hat man bei den Langzeitpflegenden verbessert. Viele Fragen also.

Wir sollten nicht verkennen, dass nun aus der Politik etwas kommt, was sich ungefähr so anhört: Man hat Bahnbrechendes in der Pflege geschaffen, man kommt aus dem Schulterklopfen ( meißt ist es die eigene Schulter ) kaum heraus.

Ein Beispiel herausgegriffen zeigt einmal die Vorgehensweise, wie man Menschen verdummen möchte.  Dabei ist Jemand in Pflegestufe 3 eingestuft und erhält seither, da zuhause pflegend 728 €. Nach den "Verbesserungen" ab 2017 gibt es die neuen "Pflegegrade". Davon wird es künftig 5 geben. In unserem Beispiel wird nun also von der Pflegestufe 3 in den Pflegegrad 4 eingeordnet. In Pflegegrad 4 gibt es 728 € ! Man ist nun scheinbar dazu übergegangen, die Anzahl der Pflegestufen/grade zu erhöhen um es nach "mehr" aussehen zu lassen !

An dieser Stelle sei noch einmal auf die besondere Situation von Langzeitüflegenden erinnert. Es wird auch kritisiert, dass man in der Politik gerade die prekärsten Pflegesituaionen nicht berücksichtigt. Anstattdessen wird seit Monaten die "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf" herausgestellt. Dabei ist längst klar: Bei längeren Pflegen ist es einfach nicht möglich, neben der Pflege noch einen Beruf auszuüben. Sind die Pflegebedürftigen in einer hohen Pflegestufe, ist dies sogar abwegig. Aber genau diese Pflegesituation: Langfristig und hoher Pflegebedarf sind doch genau die Fälle, die zur Verarmung führen und zudem für Pflegende hoch belastend sind !

Noch liegen nicht alle Zahlen vor. Aber schon jetzt ist erkennbar: Was mit furchtbar viel Eigenlob hier eingeführt wird, ist nichts Weiteres als Augenwischerei in vielen Fällen, wo zuhause gepflegt wird !

Freitag, 14. Oktober 2016

Hilfsangebote für Pflegende Angehörige

Jemand, der seit über 17 Jahren selber pflegt haut so schnell nichts mehr um möchte man denken. Aber es gibt gewisse Punkte, da könnte man schier in die Luft gehen. So ist es mit den vermeintlichen/angeblichen "Hilfen" für  Pflegende Angehörige. Das wurde von uns mehrfach thematisiert. Wir haben aber den Eindruck: Es wird schlimmer....Mit ein Grund für folgendes Schreiben an Betroffene, Sozialverbände, Politik etc. Aber lesen Sie selbst :



Dienstag, 2. August 2016

Pflege zuhause weniger wert wie Tierpflege ?

Der heutige Morgen begann bei uns wie immer 6 00 Uhr klingelt der Wecker. Dann ist jede Minute ausgefüllt mit Waschen, Richten, Frühstücken etc.....denn um 08 30 Uhr geht die Pflegebedürftige arbeiten, wie jeden Tag in der Woche.

Nebenbei hören wir Radio. Heute am 02.08.2016 dann im SWR 1 ca. gegen 8 15 Uhr ein Beitrag über den 50 Geburtstag einer Elefantenkuh in der Stuttgarter Wilhelma. Ein Tierpfleger kommt zu Wort. Hier der Link zu dem Beitrag:

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/stuttgart/elefant-in-der-stuttgarter-wilhelma-wird-50/-/id=1592/did=17886456/nid=1592/1sojf8b/index.html

Gut und schön. Aber da kommt mir der Gedanke: Was verdient eigentlich so ein "Tierpfleger". Er wird wohl eine 38,5 Std. oder 40 Strd. Woche haben, er wird berstimmt nach Tarif bezahlt. Also nachgeschaut. Ergebnis. So ein Tierpfleger verdient 2.207 bis 2.880 €.

Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht einen Vergleich anstellen würde. Einen Vergleich, der sich von der Tätigkeit her zwar verbietet. Aber wie sieht es im finanziellen Bereich aus ? Ich arbeite an 7 Tagen die Woche etwa 12 - 14 Std. täglich mit nächtlicher Rufbereitschaft. Dafür erhalte ich von der Pflegebedürftigen ( und nicht etwa von der Pflegekasse ) ca. 600 € ( kombinierte Leistungen, da z.B. katheterisiert werden muß ). Welch ein Unterschied !

Mittwoch, 27. Juli 2016

Familienpflegezeit wird kaum genutzt

Aus der Politik kommt immer wieder, was nun ( angeblich ) an Verbesserungen im Pflegebereich geschaffen worden wäre. Bei näherer Betrachtung sieht es aber so aus, dass es entweder einfach nicht stimmt oder nicht praxistauglich ist, wie das jüngste Beispiel Familienpflegezeit verdeutlicht:

http://www.versicherungsbote.de/id/4843508/Familienpflegezeit-Bundesregierung-kaum-Nachfrage/

Was noch auffallend ist. Die Politik hat scheinbar kaum Ahnung von den realen Problemen der Menschen die pflegen. Ein sehr großes Problem sind im häuslichen Bereich ( Pflegende Angehörige ) die lange Zeit pflegen ( Langzeitpflegende ).  Dazu gibt es in Kürze an dieser Stelle eine Ausarbeitung.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Seit Jahren, Jahrzehnten bei der häuslichen Pflege Stillstand


Die Pflege von Angehörigen soll mehr gewürdigt werden. Das sagt die Bundeskanzlerin Merkel am 26.06.2014 im Bundestag. Sagts und verabschiedet sich dann, um den Milliardären im Land noch mehr Möglichkeiten zu bieten. So jedenfalls unser Eindruck.

So kann das nun nicht weiter gehen. Mit immer neuen "Pflegestärkungsgesetzen" will man scheinbar die Wahrnehmung erwecken: Wir tun was. Wer sich das "Werk" betrachtet muß feststellen: Da wird kaum etwas getan !

Pflege Zuhause, das wird auch heute noch als etwas "Privates" dargestellt, als etwas, was die Menschen quasi selbst zu tragen hätten. Der Staat "hilft" dabei. Mehr könne man nicht tun. Das ist Denken von vorgestern, Denken in Kategorien aus längst vergangener Zeit ! In einer Solidargesellschaft wird den BürgerInnen abverlangt, Banken zu retten ( die hinterher wieder betrügen und belügen ). Pflege zuhause ist privat ? Es ist auch "privat" wenn Milliardäre sich die Taschen vollstopfen ?  Da muß man sich die Frage stellen: Woher kommt denn das Geld und wer läßt es zu, dass Milliarden verdient werden ! Im Fall von LuxLeaks ( Link ) und anderen Skandalen wird klar: Die Politik hilft Jenen, die schon reich und mächtig sind sogar mit unrechtmäßigen Mitteln ! Die Pflegenden Angehörigen sollten also diesen Aussagen aus der Politik, Pflege Zuhause wäre "privat"  sehr kritisch gegenüber stehen.

Vor Zeiten gab es einmal die Forderung von den PA ( Pflegenden Angehörigen ), dass man das Pflegegeld an die Pflegesachleistung angleichen sollte. Man nannte den Gleichbehandlungsgrundsatz als Basis für diese Forderung. Wie hoffentlich Alle wissen, wurde diese Forderung durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes verworfen. Mit denkwürdigen Argumenten.































Wieso aber nehmen die Interessensvertreter der PA dieses Urteil so hin ? Es beruht auf einer Einzelfall-Entscheidung und - wie uns scheint - ist auch schlecht vorbereitet vor dem Gericht vorgetragen worden. Das Urteil wurde dann von der Bundesregierung und verschiedenen Stellen als Argumentationshilfe benutzt um immer wieder auszudrücken: Die Pflegenden Angehörigen bekommen eben nicht mehr finanzielle Unterstützung ! Wo sind im Übrigen die Rechtsgelehrten in diesem Fall, die dieses Urteil auch einmal auseinander pflücken? Im Übrigen sind wir der Auffassung: Ein Einzelfall darf nicht auf eine große Gruppe von Menschen einfach übertragen werden ! Weiteres folgt...